Forschungsprojekte Natur und Landschaft
Der Forschungsbetrieb Ö+L initiiert und betreut auf Litzibuch praxisbezogene on-farm-Forschungsprojekte für eine nachhaltige Landwirtschaft:


Ungespritztes Tafelobst von Hochstamm-Obstbäumen

Seit über 10 Jahren wird auf den rund 100 Hochstamm-Obstbäumen auf Litzibuch erfolgreich Tafelobst ohne jeglichen Einsatz von Spritzmitteln produziert und vermarktet. Daraus ist in Zusammenarbeit mit der IG Kulturlandschaft, mit Fructus und dem Bundesamt für Landwirtschaft ein Projekt entstanden, welches diese besonders nachhaltige Art der Obstproduktion auf weiteren Landwirtschaftsbetrieben austesten will.
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eBeetle

Ö+L GmbH hat in den Jahren 2011-2015 auf Litzibuch den eBeetle entwickelt, ein neuartiges, batteriebetriebenes Erntegerät, das besonders schonend und effizient Wiesensamen aus artenreichen Wiesen gewinnt und das seit 2016 im EU-Raum vermarktet wird.
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Projekt Feld-Wald-Weide

Erfahrungen aus dem Ausland zeigen: Die lokale Einführung geregelter Waldweiden könnte auch in den Tieflagen vielfältige Mehrwerte für Mensch, Artenvielfalt und Landschaftsqualität schaffen. Auf Litzibuch sollte das erste Pilotprojekt in der Schweiz entstehen.
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Säume für den ökologischen Ausgleich in der Schweiz

Was auf dem Hof Litzibuch seinen Ausgang nahm, wird seit 2008 schweizweit praktiziert: Lesen Sie hier, wie das neue Ökoflächenelement "Saum auf Ackerland" entstand.
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Bedeutung von Randstrukturen für die Biodiversität in intensiv genutzten Landschaften

Die Vielfalt der Pflanzenarten zu erheben ist auswändig. Flächendeckende Inventare mit hoher lokaler Auflösung gibt es bis heute deshalb fast keine. Auf den Hofflächen wurde dieses Unterfangen in aufwändiger Kleinarbeit realisiert. Dank dem Projekt wissen wir, welche Pflanzenarten zu Beginn der Hofübernahme wo wuchsen, und unter welchen Bedingungen sich die höchsten Artenzahlen konzentrierten.
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Wirkung der ökologischen Aufwertungsmassnahmen auf die biologische Vielfalt, die Produktion und die Wirtschaftlichkeit

Die ökologischen Ausgleichflächen wurden auf Litzibuch seit der Betriebsübernahme im Jahre 2000 von 7% auf über 20% erhöht und die bestehenden Flächen qualitativ aufgewertet. Hat sich dies in der Artenvielfalt bemerkbar gemacht? Das Beispiel Litzibuch zeigt, dass sich bei einem engagierten und professionellen Vorgehen die Biodiversität in der Kulturlandschaft - im Gegensatz zum gesamtschweizerischen Trend - bereits in wenigen Jahren markant erhöhen lässt, ohne dass die Produktion oder das Einkommen darunter zu leiden hätten.
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